Sportschießen - allgemein

... der sportliche Umgang mit Schusswaffen oder Bogenwaffen unter Einhaltung bestimmter Regeln.


 

Achtung Sportschützen !!!

Anknüpfpunkt für die Feststellung eines fortbestehenden Bedürfnisses ist eine gewisse Teilnahmehäufigkeit, die den Schluss zulässt, dass sich der Sportschütze regelmäßig aktiv am Schießsport beteiligt.

Der Prüfungszeitraum umfasst in der Regel die letzten zwölf Monate.

Der Irrtum:

"Hat man einmal eine Waffe als Sportschütze genehmigt bekommen, braucht man sich nicht mehr im Verein sehen zu lassen..."

Die Wahrheit:

Zuverlässigkeit, persönliche Eignung und Bedürfnis werden mindestens alle drei Jahre geprüft. 

Das Fortbestehen des Bedürfnisses kann jederzeit überprüft werden!

Der Schütze muss ein regelmäßiges Schießtraining nachweisen können,

  • mindestens 18 x im Jahr mit erlaubnispflichtigen Waffen,
  • bei Überschreitung des „Grundkontingents“ von zwei Kurzwaffen, auch die regelmäßige Wettkampfteilnahme! (mindestens auf der untersten sportlichen Ebene)

„Schießt“ also ein Schütze nicht, kann und wird das zum Widerruf der waffenrechtlichen Erlaubnis führen!

 

§ 15 (5) WaffG.

Der schießsportliche Verein ist verpflichtet, der zuständigen Behörde Sportschützen, die Inhaber einer Waffenbesitzkarte sind und die aus ihrem Verein ausgeschieden sind, unverzüglich zu benennen.

Allgemeine Voraussetzungen für Waffen- und Munitionserlaubnisse

§ 4 Voraussetzungen für eine Erlaubnis

Eine Erlaubnis setzt voraus, dass der Antragsteller

  • das 18. Lebensjahr vollendet hat (§ 2 Abs. 1),
  • die erforderliche Zuverlässigkeit (§ 5) und persönliche Eignung (§ 6) besitzt,
  • die erforderliche Sachkunde nachgewiesen hat (§ 7),
  • ein Bedürfnis nachgewiesen hat (§ 8) und
  • bei der Beantragung eines Waffenscheins oder einer Schießerlaubnis eine Versicherung nachweist.
    Als Versicherungsnachweis genügt bei Sportschützen mit WBK i.d.R. der Mitgliedsausweis im Landesschützenbundes
    (Haftpflicht in Höhe von 1 Million Euro - pauschal für Personen- und Sachschäden).

 


 

Waffenarten

Das Sportschießen wird in der Regel nach der Art der Waffe unterteilt:

  • Bogen (Waffe)
  • Armbrust
  • Gewehr / Flinte
  • Pistole / Revolver

Obwohl sowohl Bogen- als auch Schusswaffen lebensgefährliche Verletzungen verursachen können, ist Sportschießen ein eher ungefährlicher Sport, da der Schießbetrieb nur auf zugelassenen Schießständen und nur unter ständiger Aufsicht stattfinden darf.

Feuerwaffen und Druckluftwaffen

Gewehre und Pistolen werden nach Feuerwaffen und Luftdruckwaffen (besser: „Druckluftwaffen“) unterteilt, je nach der Art, welche Munition verwendet wird.

Wettkampf im Luftgewehrschießen

Luftdruckwaffen fallen auch unter das deutsche Waffengesetz, haben aber bei einem Vorhandensein eines F im Fünfeck (unter 7,5 Joule Bewegungsenergie der Geschosse) eine Befreiung von einigen waffenrechtlichen Notwendigkeiten. Seit einigen Jahren werden vermehrt Pressluft- und/oder CO2-Waffen eingesetzt, die dem Schützen das mühselige Spannen der Waffe ersparen sollen und zudem zu einer ruhigeren Schussabgabe verhelfen.

Sowohl Luftgewehr als auch Luftpistole sind für viele der Anfang für das sportliche Schießen. Schießstände für Luftdruckwaffen sind in vielen Orten vorhanden und leicht einzurichten, müssen jedoch von einem offiziellen Schießstand-Sachverständigen abgenommen werden. Anders als bei den „Schießbudengewehren“ auf dem Jahrmarkt wird bei Luftdruckwaffen nicht mit Kugeln, sondern mit so genannten Diabolos mit 4,5 mm Durchmesser geschossen, die eine geradere Flugbahn und ein sauberes Einschussloch gewährleisten.

Die Auswertung der Schießergebnisse wird heute in der Regel mit elektronischen Auswertemaschinen vorgenommen, die bis auf 1/100 mm genau auswerten können. Insbesondere im Finale größerer Wettkämpfe werden auch die Zehntel eines Ringes zum Ergebnis hinzu addiert. Statt der sonst üblichen „einfachen Zehn“ kann mit einer elektronischen Auswertung bis zu „10,9“ erreicht werden, was einem Schuss entspricht, der im absoluten Mittelpunkt des Ringspiegels liegt.

Sportliches Schießen mit Feuerwaffen

Das größte Angebot für das sportliche Schießen besteht im Bereich der „Feuerwaffen“. Beim Sportschießen werden in der Regel keine „Gebrauchswaffen“ verwendet, sondern speziell entwickelte Sportwaffen. Die Spitzenathleten benutzen hochgezüchtete Sportwaffen wie die Schnellfeuerpistole, die Freie Pistole oder das Kleinkalibergewehr der Biathleten und die Bögen der Bogenschützen.

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreut sich auch das Großkaliberschießen mit Kurz- und Langwaffen, welches überwiegend vom BDS und BDMP betrieben wird. Hier allerdings werden fast ausschließlich Gebrauchswaffen verwendet.

Wettkampf mit der Armbrust

Für die Armbrust gibt es internationale Disziplinen auf 10 Meter, 30 Meter und die Feldarmbrust, die in einem Wettkampf nacheinander auf 35, 50 und 65 Meter geschossen wird. Für die Armbrust 10 und 30 Meter werden beim Schießen so genannte „Bolzen“ verwendet und geschossen wird auf Schießscheiben, die auch beim Schießen mit Luftdruckwaffen verwendet werden. Bei der Feldarmbrust werden Pfeile verwendet und geschossen wird auf Scheiben, die auch beim Bogenschießen zur Anwendung kommen.

(Quelle Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Sportschießen#Die_Waffen)


 

Ziel des Sportschießens

Ziel des Sportschießens ist es, die Mitte einer Schießscheibe, durch Einklang von Körper (statischem Aufbau und Körperbeherrschung) und Geist (innere Ruhe und Kontrolle von äußeren Einflüssen), zu treffen. Dies braucht Training, sowohl körperliches wie auch mentales. Oft werden diese Belastungen unterschätzt und Schießen gelegentlich nicht als Sport anerkannt.

Die Ringanordnung auf einer Schießscheibe wird „Spiegel“ genannt, in den meisten Disziplinen handelt es sich um Ringscheiben, bei denen maximal zehn Ringe erreicht werden können. Je näher man die Treffer in der Mitte platzieren kann, umso mehr Ringe erhält der Schütze.

In der Regel werden beim Sportschießen Wettkämpfe mit, je nach Disziplin und Altersklasse, 40 oder 60 Schuss geschossen. Zum Einsatz kommen dabei in der Regel einzelne Zehnerringscheiben, in Wettkämpfen mit dem Luftgewehr jedoch seit einiger Zeit fast ausschließlich Scheibenstreifen, die mit jeweils 10 oder 5 Spiegeln versehen sind.

Seit der Jahrtausendwende kommen immer mehr elektronische Messverfahren auf den Markt. Infrarot-Lichtschranken ergeben ein feines Netz, das den Durchtritt eines Geschosses mit hoher Auflösung und Genauigkeit bestimmt. Diese Messung ist deutlich präziser, als sich eine herkömmliche Papierscheibe drucken lässt und unabhängig von jeglicher Witterungsart.

Während bei den olympischen Disziplinen zwischen den Geschlechtern unterschieden wird, gibt es in den nationalen Verbänden auch Disziplinen, bei denen diese Unterscheidung entfällt.

(Quelle Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Sportschießen)

 


 

Nationale Besonderheiten des Schießsports in Deutschland

In Deutschland wird der Schießsport streng abgegrenzt vom Verteidigungsschießen und dem militärischen Schießen. In anderen Ländern, z. B. in den USA und der Schweiz, sieht das historisch bedingt anders aus.

Das Mindestalter für die Ausübung des Schießsports mit Luftdruckwaffen ist 12 Jahre (mit Ausnahmegenehmigung 10 Jahre). Jugendlichen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 16 Jahre alt sind, ist auch das Schießen mit kleinkalibrigen Schusswaffen unter Obhut verantwortlicher und zur Kinder- und Jugendarbeit für das Schießen geeigneter Aufsichtspersonen (Inhaber einer Jugendbasislizenz / Vereinsübungsleiter) erlaubt. Unter bestimmten Auflagen bezüglich der physischen und psychischen Entwicklung der Jugendlichen können Ausnahmen von den Altersgrenzen beantragt werden. In allen Fällen ist eine Einverständniserklärung der Personensorgeberechtigten erforderlich.

Das deutsche Waffenrecht, welches durch das „Gesetz zur Neuregelung des Waffenrechts“ (WaffRNezRegG) zum 1. April 2003 grundlegend geändert wurde, regelt ebenfalls die besondere Qualifizierung der Aufsichtspersonen für das Training mit Jugendlichen. Beim Bogenschießen gibt es keine Alterseinschränkung.

Die offiziellen Wettkämpfe in den verschiedenen Schießdisziplinen werden in der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes geregelt, die dem Olympischen Reglement folgt. Teilnehmen an Wettkämpfen auf Kreis-, Bezirks(Gau)-, Landes- und Bundesebene darf nur, wer die entsprechende Waffendisziplin in einer Vereinsmeisterschaft absolviert hat. Jeder Schütze muss also (mindestens) einem Schützenverein angehören und dort in einer Vereinsmeisterschaft die Waffendisziplin schießen, in der er an höherwertigen Wettkämpfen teilnehmen will. Für die Teilnahme an höherwertigen Wettkämpfen ist zum Teil das Erfüllen bestimmter Limit-Ergebnisse erforderlich.

(Quelle Vgl.: http://de.wikipedia.org/wiki/Sportschießen)


 

Definition Sportschießen

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sportschießen)

Sportschießen oder auch Schießsport ist international der sportliche Umgang mit Schusswaffen oder Bogenwaffen (Armbrust, Bogen).

Sportliches Schießen bedeutet Schießen nach bestimmten Regeln, die Waffe wird dabei – entgegen ihrem militärischen oder jagdlichen Ursprung – als Sportgerät verwendet, ähnlich wie der Speer beim Speerwerfen oder der Degen beim Fechten.

Schießsport wird auch als Präzisionssport bezeichnet.